Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Zuletzt aktualisiert: Januar 2025
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Julian Gamper, Gamper Webdesign, Auf der Stocke 1, 35232 Dautphetal(nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem jeweiligen Auftraggeber über Webdesign-, Entwicklungs- und damit verbundene Dienstleistungen.
Abweichende AGB des Auftraggebers haben keine Gültigkeit, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein schriftliches Angebot unterbreitet und der Auftraggeber dieses Angebot schriftlich (per E-Mail oder Unterschrift) annimmt oder wenn der Auftraggeber eine Anzahlung gemäß § 5 leistet.
§ 3 Leistungsumfang
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot des Auftragnehmers. Änderungen des Leistungsumfangs, die über das vereinbarte Maß hinausgehen, bedürfen einer gesonderten Beauftragung und Vergütungsvereinbarung.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Dritte (Subunternehmer) einzusetzen, bleibt jedoch gegenüber dem Auftraggeber alleiniger Vertragspartner.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Erbringung der Leistung notwendigen Informationen, Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Verzögerungen, die auf verspätete oder unvollständige Lieferung von Inhalten zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Termine verschieben sich in diesem Fall entsprechend.
§ 5 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung ergibt sich aus dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich als Nettobetrag. Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben.
Die Zahlung erfolgt in zwei Raten:
- 50 % der vereinbarten Vergütung als Anzahlung bei Auftragserteilung
- 50 % der vereinbarten Vergütung nach Fertigstellung und vor dem Live-Gang
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zu begleichen. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeit bis zur vollständigen Begleichung offener Beträge einzustellen.
§ 6 Korrekturschleifen und Änderungen
Im vereinbarten Leistungsumfang enthaltene Korrekturschleifen sind auf die im Angebot genannte Anzahl begrenzt. Änderungswünsche, die über den vereinbarten Umfang oder die enthaltenen Korrekturschleifen hinausgehen, werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet. Der Stundensatz hierfür beträgt 65 € netto pro Stunde, sofern nicht anders vereinbart.
§ 7 Abnahme und Live-Gang
Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer das Ergebnis zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber ist verpflichtet, innerhalb von 10 Werktagen eine Abnahme oder eine begründete Ablehnung mit konkreten Mängelangaben zu erklären. Erfolgt in diesem Zeitraum keine Rückmeldung, gilt das Werk als abgenommen.
§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Der Auftragnehmer überträgt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vereinbarten Zweck. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, das fertiggestellte Projekt als Referenz zu benennen und in seinem Portfolio zu zeigen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 9 Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte selbst verantwortlich. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der DSGVO-Konformität der fertigen Website.
§ 10 Vertragsdauer und Kündigung
Projektverträge enden mit der vollständigen Abnahme und Übergabe des fertiggestellten Werks. Eine vorzeitige Kündigung durch den Auftraggeber ist möglich; bereits geleistete Zahlungen sind nicht erstattungsfähig. Für bereits erbrachte Leistungen stellt der Auftragnehmer eine anteilige Schlussrechnung.
§ 11 Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
§ 12 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
§ 13 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Klausel ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.